RAKU

Der Begriff Raku heißt ursprünglich „Freude an der Muße“. In Japan taucht er erstmals im 16. Jahrhundert auf, als eine Auszeichnung des Fürsten Hideyoshi.
Geehrt wurde damit das Schaffen von Chojiro, einem Töpfermeister, der von dem einflussreichen Teemeister Senno-Rikyu auserwählt wurde, Geschirr für die Teezeremonie anzufertigen.

Der westliche Einfluss auf diese Technik hat eine neue Ästhetik entstehen lassen. Besonders die Nachreduktion, bei der die glühenden Objekte dem Ofen entnommen und in Holzspänen oder Laub versenkt werden, verleiht einen unverwechselbaren Reiz.Durch schablonierte Aussparungen lassen sich grafische Dekore aufbringen.

In der Galerie Obergeißendorf erhalten Sie künstlerische Einzelstücke, Rakuplastik und Schmuck.

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